Passende Trockenmittel für Ihren Adsorptionstrockner.
Niedrige Taupunkte bis -70°C
Effiziente Regeneration
Konstante Prozesse
Adsorptionstrockner kommen überall dort zum Einsatz, wo normale Kältetrockner nicht mehr ausreichen – also wenn es richtig trocken werden muss (Taupunkte von unter −20 °C) oder wenn es zu kalt ist, um Kondenswasser abzuscheiden.
Wie funktioniert ein Adsorptionstrockner?

Ein Adsorptionstrockner ist eine Anlage, die Luft bzw. Gase trocknet. Sie besteht aus zwei Druckbehältern, die mit Trockenmittel gefüllt sind und konstant im Wechselbetrieb zwischen Adsorption und Regeneration arbeiten.
Adsorption
Ein Behälter wird zur Adsorption – also zur Trocknung verwendet. Dazu wird der Gasstrom durch das Granulat geleitet, welches die Feuchtigkeit wie eine Art Magnet bindet. Das Ergebnis ist ein getrockneter Gasstrom am Ausgang.
Während der Adsorptionsphase nimmt das Trockenmittel solange Feuchtigkeit auf, bis es seine maximale Aufnahmekapazität erreicht hat (gesättigt).
Regeneration
Im zweiten Behälter wird das feuchte Granulat gleichzeitig regeneriert. Dafür wird ein kleiner Anteil des bereits getrockneten Gasstroms aus Behälter 1 abgezweigt und in Behälter 2 umgeleitet.
Zusammen mit einer Erhitzung oder Druckentlastung des Behälters wird die gebundene Feuchtigkeit aus dem Trockenmittel gelöst und vom Gasstrom abgetragen. Damit ist das Granulat wieder frisch und kann wiederverwendet werden.
Wechselbetrieb
Adsorption und Regeneration laufen immer gleichzeitig. Sobald das Trocknungsmittel in einem Behälter feucht ist, wird der Gasstrom mittels Ventilen umgestellt und dieser Behälter übernimmt nun die Regeneration. Der andere Behälter geht währenddessen mit frisch regeneriertem Material zur Adsorption über.
So entsteht ein Zyklusbetrieb, bei dem die Anlage konstant laufen kann.
Kalt- und Warm-regenerierend.
Kalt-regenerierend (PSA)
Pressure-Swing-Adsorption
Druck im Regenerationsbehälter wird abgesenkt, damit sich die Wassermoleküle aus dem Trockenmittel lösen.
Ein Teil des getrockneten Gasstroms wird abgezweigt und in den Regenerationsbehälter geleitet. Dort nimmt er die frei gewordene Feuchtigkeit auf und trägt sie ab.
Warm-regenerierend (TSA)
Temperature-Swing-Adsorption
Das Trocknungsgranulat wird im Regenerationsbehälter erhitzt, wodurch sich die gebundene Feuchtigkeit aus den Kugeln löst.
Die Feuchtigkeit wird aus dem Behälter geleitet und zurück bleibt regeneriertes Granulat.
Welche Trockenmittel werden wann eingesetzt?
Die Wahl des Trockenmittels beeinflusst unter welchen Bedingungen welche Taupunkte erreicht werden können:
*Nur speziell behandeltes Silicagel (z.B. GIEBEL PORESPHERE® AL-W & BASF Sorbead® Air WS)

Sie haben Probleme mit (flüssigem) Kondenswasser?
Bei hoher Feuchtebelastung kann es zur Bildung von Kondenswasser kommen. Hier empfiehlt sich der Einsatz einer Schutzschicht vor dem eigentlichen Trockenmittel.
Warum? Die meisten Trockenmittel-Granulate sind für die Adsorption von Wasserdampf geeignet und nicht für den Kontakt mit flüssigem Wasser. Passiert dies trotzdem, kommt es zu einer starken Reaktion und die Kugeln brechen auseinander.
Die Folgen sind erhöhter Abrieb, Staubbildung und schlechte Durchströmung.
Wasserbeständiges Silicagel wie PORESPHERE® AL-W verhindert genau diesen Zerfall des Granulates, indem es als Schutzbarriere agiert.
Sie suchen einen neuen Trockenmittel-Lieferanten?
Für diese Adsorptionstrockner haben wir bereits geliefert:
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