Trockenmittel für industrielle Anwendungen: Schutz vor Feuchtigkeit, Korrosion & langfristigen Schäden.
Hier finden Sie alle Infos zu:



Wofür werden Trockenmittel verwendet?
Luft enthält Feuchtigkeit
Umgebungsluft enthält Wasserdampf – auch wenn wir ihn nicht sehen. Diese unsichtbare Feuchtigkeit kann Schaden verursachen.
Trockenmittel
Trockenmittel ziehen Wassermoleküle physikalisch oder chemisch an und binden sie aus der Umgebungsluft.
Luft wird trockener
Die gebundene Feuchtigkeit bleibt am/im Trockenmittel gebunden und die Luftfeuchtigkeit in der umgebenden Luft kann erfolgreich gesenkt werden
Ergebnis
Effektiver Schutz vor Korrosion, Schimmel oder anderen Feuchteschäden und zuverlässige Trocknung in Industrieprozessen.
Trockenmittel werden eingesetzt, um Feuchtigkeit aus Luft oder Gasen zu entfernen und so Produkte, Materialien und technische Systeme vor Schäden zu schützen. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo selbst geringe Mengen Wasser bereits für Korrosion, Kondensation, Qualitätsverluste oder Funktionsstörungen sorgen können. Je nach Material und Funktionsprinzip binden Trockenmittel Wassermoleküle aus ihrer Umgebung physikalisch oder nehmen sie chemisch in ihrer Struktur auf. Entscheidend für die Auswahl sind nicht nur die maximale Wasseraufnahme, sondern vor allem spezifische Prozessbedingungen wie Temperatur, relative Luftfeuchte, Regenerierbarkeit und Lebensdauer.
Adsorption & Absorption. Das physikalische Fundament.
Für die industrielle Entfeuchtung ist die Unterscheidung zwischen Adsorption und Absorption elementar, da sie über die nachhaltige Nutzung des Trockenmittels und die chemische Beständigkeit des Prozesses entscheidet.
Adsorption
= Physische Bindung
Der Großteil der industriellen Trocknungsprozesse (z. B. mit Silicagel oder Molekularsieb) basiert auf der Adsorption. Hierbei lagern sich Wassermoleküle durch Van-der-Waals-Kräfte an der inneren Oberfläche eines hochporösen Festkörpers an.
- Der Vorteil: Die Struktur des Trockenmittels bleibt stabil. Es findet keine Verflüssigung statt.
- Regenerierbarkeit: Durch Wärmezufuhr oder Druckwechsel können Wassermoleküle gelöst und das Trockenmittel mehrfach wiederverwendet werden.
Absorption
= Chemische Reaktion
Bei der Absorption dringt das Wasser in das Innere eines Stoffes ein und verbindet sich chemisch mit diesem (z. B. bei hygroskopischen Salzen).
- Die Folge: Das Material ändert seinen Aggregatzustand (es zerfließt oft zu einer Sole).
- Einsatzbereich: Meist auf einfache Einweg-Anwendungen oder spezifische chemische Prozesse begrenzt.
Trockenmittel im Vergleich.
Details zu den einzelnen Trockenmitteln.
Auswahlhilfe. So wählen Sie das richtige Trockenmittel.
Silicagel
Standard zum Schutz vor Kondesation, Korrosion und Feuchteschäden
Einfache Handhabung mit Farbindikator
Keine extrem niedrige Restfeuchte
Molekularsieb
zuverlässige Restfeuchte im ppm-Bereich Bei Temperaturen bis 250°C einsetzbar Funktioniert in trockenen und feuchten Umgebungen
Preis und hohe Regenerationstemperatur
Akt. Aluminiumoxid
Prozessstabilität in anspruchsvollen Umgebungen
Bei Temperaturen bis 200°C einsetzbar Bei Luftfeuchten über 20%rF einsetzbar
Calciumchlorid
Ideal für den Schutz von Langzeittransporten und Containern
Günstig und einfache Handhabung
Verflüssigt sich / nicht regenerierbar
Tonerde (Bentonit)
Günstige und umweltfreundliche Alternative
Guter Allrounder für Luftentfeuchtung
Schwankende Adsorptionsleistung
Unser Trockenmittel Sortiment – Silicagel, Molekularsieb und akt. Aluminiumoxid.
FAQ zu Trockenmitteln.
FAQ Subüberschrift
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